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Die Schweizer Sopranistin Gabrielle Weber wuchs in Zürich auf, wo sie parallel zum Gesangunterricht ein Studium in Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Universität Zürich abschloss. Anschliessend  spezialisierte sie sich an der Schola Cantorum Basiliensis auf Interpretation von Musik aus Renaissance, Barock und Klassik. An Meisterkursen bei  Kai Wessel, Jill Feldman und Rosa Dominguez sowie den Dirigenten Andrea Marcon und Gabriel Garrido vertiefte sie ihre Alte-Musik-Erfahrungen. Zudem nahm sie in der Fondation Royaumont an Professional Programmes in Ars subtilior/Trecento von Francis Biggi teil, bei dem sie auch am Centre de Musique Ancienne de Genève Musik des Mittelalters studierte.


Ihr Interesse an Neuer Musik führte sie an die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, die KlangKunstBühne Berlin und an impulsakademie und -festival in Graz. An der Hochschule der Künste Bern schloss sie ein Diplom in Théâtre musical bei Georges Aperghis und Gesang bei Marianne Kohler an.

Engagements als Solistin führten Gabrielle Weber nebst der Schweiz nach Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Portugal. In Konzert, Kammermusik und Musiktheater interpretiert sie vorwiegend Stücke aus Renaissance, Barock und Klassik sowie Moderne und Uraufführungen.


Ihr Repertoire umfasst Schlüsselwerke aus Oratorium und Oper massgeblicher Komponisten wie G.F. Händel, J.S. Bach, W.A. Mozart und Claudio Monteverdi. Weitere Schwerpunkte ihres interpretatorischen Schaffens bilden Kompositionen der klassischen Moderne, z.B. von Leoš Janáček, Igor Strawinsky oder György Kurtàg, sowie die Kombination von Werken aus Alter und Neuer Musik oder das Zusammenspiel von Musik und verschiedenen künstlerischen Disziplinen z.B. in Werken von Ruedi Häusermann oder Georges Aperghis.


Gabrielle Webers Stimme zeichnet sich durch Helligkeit und Klarheit, verbunden mit Wärme und Textverständlichkeit aus. Ihre Darstellung vermag durch intensiven Ausdruck unmittelbar zu berühren.


Sie trat u.a. als Solistin in Konzertserien mit Arvo Pärts „Sarah was ninety years old“ (Tournee CH/It), in Jacques Wildbergers „La Notte“ (Dirigent Peter Hirsch, Ensemble Boswil: u.a. KUK Aarau, Alte Kirche Boswil), in einem ausgewählten Programm aus dem „Codex Chantilly“ (Saison musicale Royaumont, Fr, Leitung: Avery Gosfield, Ensemble Lucidarium), in der Uraufführung von Leo Dicks „Konversation mit Klara“ (Tournee CH/D, u.a. Ballhaus Naunyn Berlin), sowie in der Konzertversion von Howard Shores „The Fellowship of the Ring“ (Weltpremiere KKL Luzern, Leitung Ludwig Wicki, 21st Century Orchestra) auf. Ausserdem sang sie mit den Dirigenten Roberto Gini, Martin Gester (Le parlement de musique) und Jean Tubéry (La Fenice).


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Gabrielle Weber

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